Unsere Aktivitas hat im April 2025 eine Aktivenfahrt in der Niederlande veranstaltet. Von den Erlebnissen soll der folgende Bericht einen Eindruck für alle interessierten geben
Am 24. April 2025 haben wir uns früh am Morgen um 7 Uhr am
Verbindungshaus getroffen, um gemeinsam zu unserer Aktivenfahrt in die
Niederlande aufzubrechen. Insgesamt waren wir 13 Aktive und zwei Gäste,
die sich voller Vorfreude auf den Weg machten. Natürlich begann der Tag
nicht ganz ohne das übliche morgendliche Chaos – nachdem wir die letzten
aus dem Bett geschüttelt haben, konnten wir mit etwas Verspätung
aufbrechen.

Wir verteilten uns auf zwei Fahrzeuge: einen großen Bulli, in dem der
Großteil Platz fand, sowie ein Auto, das die restlichen Mitfahrer aufnahm.
Nach einigen Stunden Fahrt erreichten wir unseren ersten Programmpunkt
das Werk der Firma Claas in Harsewinkel. Dort erhielten wir eine
ausführliche und beeindruckende Werksführung von einem sehr
freundlichen, bereits pensionierten Mitarbeiter, der uns mit seiner
langjährigen Erfahrung faszinierende Einblicke in die Produktion gab. Er
erklärte uns die Abläufe und Maschinen mit viel Leidenschaft und
beantwortete geduldig jede Frage. Im Anschluss lud Claas uns zu einem
leckeren Mittagessen in der Werkskantine ein, sodass wir gestärkt die
Weiterreise in Richtung Niederlande antreten konnten.
Am Nachmittag kamen wir an unserem Quartier, einem großen Haus direkt
an einem See, an. Das Haus bot mit seinen sechs Schlafzimmern, einem
Trampolin im Garten und sogar zwei eigenen Kanus ideale Bedingungen für
ein gemeinsames Wochenende. Natürlich ließen es sich einige von uns nicht
nehmen, die Kanus sofort auszuprobieren – mit mehr oder weniger
trockenem Ergebnis.
Nachdem wir uns eingerichtet und das Haus erkundet hatten, stand noch ein
gemeinsamer Einkauf an. Am Abend kochten wir gemeinsam Spaghetti
Bolognese, aßen alle zusammen an der langen Tafel und ließen den ersten
Tag gemütlich ausklingen.
Der nächste Tag begann früh, denn auf dem Programm stand unser Besuch
bei Agrifac, einem niederländischen Hersteller von Selbstfahrerspritzen.
Den Kontakt hatten wir zuvor eher zufällig über den DLG-
Pflanzenschutztag am Campus geknüpft, wo Agrifac das Thema „Spot
Spraying“ vorgestellt hatte. Besonders spannend war für uns, dass dieses
Verfahren eine der zukünftigen Schlüsseltechnologien für einen
nachhaltigeren Pflanzenschutz darstellt. Durch die gezielte Ausbringung
von Pflanzenschutzmitteln mithilfe von Kamera- und
Drohnenerkennungssystemen können Mittel effizienter eingesetzt und
Umweltbelastungen reduziert werden. Diese innovative Technologie
begeisterte uns sehr und führte zu spannenden Diskussionen über die
Zukunft moderner Landwirtschaft.

Nachdem wir die Führung bei Agrifac beendet hatten, nutzte ein Teil von
uns die Gelegenheit, sich noch einen landwirtschaftlichen Betrieb in der
Nähe anzusehen. Die anderen kehrten in der Zwischenzeit ins Quartier
zurück, um die Erlebnisse des Tages bei Kaffee am Seeufer Revue passieren
zu lassen.
Am Abend stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: In den
Niederlanden wurde der Königstag gefeiert – ein landesweiter Feiertag, an
dem das ganze Land in Orange gehüllt ist. Gemeinsam besuchten wir ein
Festival, das speziell zu diesem Anlass stattfand, und verbrachten dort in
großer Runde einen ausgelassenen Abend. Bei Musik, guter Stimmung und
vielen Eindrücken aus der niederländischen Feierkultur genossen wir die
Gelegenheit, als Gruppe Zeit abseits des Alltags zu verbringen und den
Abend gebührend zu feiern.
Am folgenden Tag unternahmen wir einen Ausflug in eine nahegelegene
Hafenstadt mit Strandzugang, die sich perfekt für einen entspannten Tag
anbot. Bei bestem Wetter ließen wir den Vormittag gemütlich am Wasser
ausklingen, genossen ein gemeinsames Mittagessen und – passend zum
Königstag – natürlich auch das ein oder andere Bierchen.
Am letzten Tag teilte sich die Gruppe auf: Ein Teil von uns fuhr bereits am
Morgen nach Amsterdam, um die Stadt zu erkunden, ein anderer an die
Küste, um mal etwas frische Seeluft zu schnuppern. Am Nachmittag trafen
sich beide Gruppen in Amsterdam, und gemeinsam unternahmen wir eine
kleine Tour durch die Stadt, bevor wir am Abend wieder zurück in unser
Quartier fuhren. Zum Abschluss bereiteten wir gemeinsam Burger für alle
zu und ließen den letzten Abend in geselliger Runde ausklingen, bevor wir
uns am nächsten Morgen pünktlich auf die Rückreise machten.
Die Tage in den Niederlanden werden uns allen als abwechslungsreiche,
lustige und verbindende Zeit in Erinnerung bleiben. Zwischen fachlichen
Eindrücken, neuen Erlebnissen und geselligen Abenden am See ist unsere
Gemeinschaft spürbar gewachsen. Diese Fahrt hat uns als Gruppe noch
enger zusammengeschweißt – mit vielen lustigen, manchmal chaotischen,
aber immer vertrauten Momenten, die entstehen, wenn 16 Personen für
mehrere Tage unter einem Dach wohnen.
Definitiv eine Reise, die wir alle so schnell nicht vergessen werden.
